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Informationen zu Reichweiten, Antennenarten, Kabel etc.

 

 

In der Praxis zeigt sich WLAN häufig als recht launisch. Geringste Positionsveränderungen können erhebliche Auswirkungen auf die Signalstärke oder Signalqualität haben. Oft gibt es auch herbe Entäuschungen, wenn die von einigen Herstellern oder Händlern angegebene Reichweitenversorgung nicht annähernd erreicht wird. Auf dieser Seite haben wir die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Aufbau eines 'Wireless'-Netzwerk zusammengetragen. Die Fragestellung ähnelt sich in den meisten Fällen, so dass mit dieser Seite ein großer Teil der offenen Fragen beantwortet werden kann. Sollten Sie keine Antwort auf Ihr Problem finden, so können Sie sich gern per Email, Telefax oder Telefon an uns wenden. Wir werden versuchen auch Ihr Problem zu lösen.

 

Reichweite?

Eine der häufigsten Fragen lautet: Wie weit komme ich mit dieser Antenne?

 

Seriöserweise kann es keine eindeutige Antwort auf diese Frage geben. Die Reichweite hängt von vielen externen Faktoren ab und die theoretische Reichweite wird in den seltensten Einsatzumgebungen erreicht. Viel wichtiger bei der Einschätzung einer möglichen Reichweite sind folgende Faktoren:

 

* Ideale Reichweiten werden nur bei Sichtverbindung zwischen den eingesetzten WLAN-Antennen erreicht. Zur Sichtverbindung gehört auch die elipsenförmige Fresnelzone, in der ebenfalls keine Hindernisse stören dürfen.

 

* Abschattungen durch undurchdringbare Materialien wie z.B. Stahlbeton, Metallflächen, Wassermoleküle, Biomasse etc., dämpfen das WLAN-Signal zum Teil erheblich bzw. ganz ab.

 

* Die Qualität der eingesetzten WLAN-Hardware. Wie auch von vielen PC-Zeitschriften in den letzten Monaten berichtet, gibt es qualitative Unterschiede bei den handelsüblichen WLAN-Clients. USB-Sticks z.B. schneiden höchstens mit einem 'zufriedenstellend' ab. Aber auch hier kann ein USB-Verlängerungskabel, dass z.T. mittlerweile auch schon mitgeliefert wird, eine verbesserte Ausrichtung des USB-Sticks ermöglichen. Ein praktischer USB-Adapter ist auch in unserem Shop erhältlich.

 

 

* Die Antennen von PCI-Karten werden häufig zum einen vom PC-Gehäuse und evtl. einer ungünstigen Position des PC, z.B. unter dem Schreibtisch zur Wand, sehr stark abgeschirmt. Hier kann ein Antennenverlängerungskabel zwecks verbesserter Positionierung der Antenne sehr hilfreich sein. Ein Bundle-Angebot bestehend aus PCI-Karte, 2 Meter CFD200 LowLoss Kabel, einer 7dbi Rundstrahlantenne und einem Winkelhalter finden Sie hier.

 

 

 

 

 

* Die Spezifikationen der eingesetzten Kabel sind zu beachten. RG174 Kabel hat einen Verlust von ca. 1,8 db/m.

RG316 von ca. 1,5 db/m., LMR100 von ca., 1,3 db/m., RG 58 von ca. 1 db/m, HDF/CFD/CDF 200 von ca. 0,5 db/m. Entsprechend sollten RG174 und RG 316 Kabel max 1,5 bis 2m., RG 58 Kabel ca. max. 3m. und HDF/CFD/CDF 200 Kabel max. 6 m. lang sein. Längere Kabel können bei stark verstärkenden Antennen eingesetzt werden, damit die gesetzlich vorgeschriebene maximale Strahlungsleistung von 20dbm eingehalten wird. HDF/CDF/CFD400 Kabel hat einen Verlust von ca. 0,23 db/m.

 

 

* Die Antennen sollten optimal aufeinander ausgerichtet sein. Idealerweise werden am Host und Client die gleichen Antennen eingesetzt und ausgerichtet. Probleme mit einer unterschiedlichen Polarisation der Antennen sind damit ausgeschlossen.

 

 

Welche Antenne für welches Einsatzgebiet?

Für eine Antennenempfehlung ist zunächst ein Anforderungsprofil festzulegen. Kriterien wären:

 

* Versorgung der Wohnung bzw. des Hauses.

 

* Versorgung auf einer Ebene

 

* Punkt zu Punkt Verbindung, auch über größere Entfernungen (z.B. zwecks Internetsharing mit dem Nachbarn)

 

Für eine Versorgung der Wohnung bzw. des Hauses (typischer Weise mit KG, EG und OG) ist eine 5 dbi Rundstrahl-Antenne eigentlich vollkommen ausreichend. Viel wichtiger ist hier die Wahl des Standortes der Antenne. Idealerweise sollte sich die Antenne möglichst zentral in dem zu versorgenden Bereich befinden. Wichtig ist hier ein möglichst freier unverdeckter Standort, der eine möglichst abschattungsfreie Ausleuchtung gewährleistet. Die problematischen Stahlbetondecken können durch eine gute Positionierung, z.B. in Richtung des Treppenhauses bzw. der Treppenauf- bzw. abgänge, zum Teil entschärft werden. Auch hier gilt, dass durch geringe Positionsveränderungen erhebliche Unterschiede der Signalstärke und Signalqualität erreicht werden können.

 

 

Für größere Flächen auf einer Ebene wie z.B. Gärten, Lagerhallen oder größere Wohnungen bzw. Häusern kann eine stärkere Rundstrahlantenne gewählt werden. Gute Ergebnisse haben wir hier mit einer 8 dbi Rundstrahlantenne gemacht. Selbst eine Versorgung eines weiteren Stockwerkes kann hiermit erreicht werden. Auch noch stärkere Rundstrahlantennen können verwandt werden. Bedenken Sie jedoch, dass eine höhere Verstärkung geringere Abstrahlwinkel zur Folge haben. Schließlich wird die vom WLAN-Client zur Verfügung stehende Sendeleistung duch eine Bündelung der abgestrahlten Energie verstärkt.

 

 

Eine Versorgung über mehrere Etagen eines Mehrfamilienhauses wird in der Regel nur über aussen angebrachte Rundstrahl- oder Direktionalantennen möglich sein. Im Innenbereich positionierte Antennen werden durch mehrfache Stahlbetondecken komplett abgeschirmt.

 

 

Für eine kombinierte Anwendung von Punkt-zu-Punkt Verbindung über eine größere Entfernung und einer Rundumversorgung mittels Rundstrahlantenne ist der Einsatz eines Antennensplitters notwendig. Bei überlappenden Abstrahlkeulen ist darauf zu achten, dass gleichlange Kabellängen verwendet werden.

 

 

Bei der Lösung der WLAN-Verbindungsprobleme sollte auf jeden Fall schrittweise vorgegangen werden. Bei der Problembetrachtung darf nicht nur einseitig die WLAN-Routerseite analysiert werden. Was nützt ein verstärkt strahlender Router, wenn die eingesetzte andere WLAN-Hardware schlecht 'hören' kann.

 

 

Grundsätzlich gilt:

* Versuchen Sie eine Sichtverbindung zwischen den eingesetzten WLAN-Antennen zu erreichen

 

* Sollte eine Sichtverbindung nicht zu erreichen sein, ist die günstigste, mit den geringsten Hindernissen zwischen den Antennen befindliche Position, zu lokalisieren. Auf jeden Fall ist hier die Undurchdringbarkeit von Stahlbeton, Metallflächen, Wasser etc. zu beachten.

 

* Analysieren Sie den Verbindsaufbau auf den unterschiedlichen WLAN-Kanälen.

 

* Geringste Positionsveränderungen in vertikaler bzw. horizontaler Ebene können erheblichen Einfluß auf die Übertragungsstärke haben.

 

* Sollten Sie noch in der Kaufentscheidungsphase sein, so informieren Sie sich z.B. in der c't über entsprechende WLAN-Hardwaretests. Es gibt wirklich größere Unterschiede in der Qualität von WLAN-Hardware. Gerade in jüngster Zeit werden z.B. Router mit sog. MIMO (Multiple Input, Multiple Output) Technologie angeboten. Diese Geräte ermöglichen durch eine intelligente Antennensignalauswertung eine wesentlich höhere Leistungsausbeute.

 

* Achten Sie beim Kauf von Hardware auf eine abnehmbare Antenne. So sind Sie auch bei späteren Erweiterungen wesentlich flexibler.

 

Kann ich meine bisherige WLAN-Hardware (Router/Accesspoint) an der Fritzbox weiterbetreiben?

Häufig ersetzt die Fritzbox bereits vorhandene WLAN-Router oder Accesspoints. Hier wird dann schnell festgestellt, daß WLAN-Verbindungen die vorher kein Problem waren, mit der Fritzbox nur mit geringeren Übertragungsraten erreicht werden. In diesen Fällen ist einfach eine weitere Nutzung der bisherigen WLAN-Hardware zu empfehlen. An der Fritzbox wird dann einfach der WLAN-Teil deaktiviert und der 'alte' WLAN-Router oder Accesspoint mit einem Netzwerkkabel mit der Fritzbox verbunden. Wer z.B. einen Netgear WGT624 oder andere WLAN-Router besitzt, sollte entsprechend verfahren. Im Konfigurationsmenü des 'alten Routers muß dann nur der Bezug der IP-Adresse umgestellt werden. Hier wird dann von einem dynamischen Bezug auf einen statischen Bezug umgestellt. Konkret wird hier dann die IP-Adresse der Fritzbox eingetragen (z.B. 192.168.178.1). Das gleiche gilt natürlich auch für die Eintragungen des DNS. Hier wird dann ebenfalls vom dynamischen DNS auf die Fritzbox umgestellt. Der 'alte' Router übernimmt dann auch das Routing. So hat man z.B. beim Einsatz des WGT624 vier freie Netzwerkports zur Verfügung und kann trotzdem alle Funktionen der Fritzbox weiternutzen. In diesem Fall ist dann auch der Umbau mit einer stärkeren Antenne, wenn mit dem 'alten' Router alles ohne Probleme lief, gar nicht mehr notwendig.

 

 

 

Problemfall Keller!

 

Häufig haben wir Kontakt mit Kunden, bei denen die Fritzbox im Keller steht, da dort die Hausanschlüsse liegen und z.B. ein Büro oder der Hobbyraum mit PC eingerichtet ist. Für WLAN-Router ist der Keller ein schlechter Standort, da die Kellerwände, Kellerdecke (Stahlbeton) und das Erdreich die Funkwellen nahezu komplett abschirmen.

 

Lösungsmöglichkeiten:

 

-Verlagerung der Fritzbox in das Erdgeschoss

-Verlagerung der Antenne in das EG

-Netzwerkkabel ins EG oder OG und zusätzlichen Accesspoint installieren

-Per Powerline Adapter ins EG oder OG und PC direkt oder per zusätzlichem Accesspoint anbinden

 

Bitte beachten Sie, daß Powerline nur bis zum Stromzähler funktioniert. Die Installation ist wirklich kinderleicht. Adapter in die Steckdose und mit dem beiliegendem Netzwerkkabel an einen freien LAN-Port der Fritzbox anschliessen. Das Netzwerk kann nun über eine beliebige Steckdose innerhalb des Haus- bzw. Wohnungsanschlusses erweitert werden. Einfach in einem beliebigen Raum des Hauses/Wohnung einen zweiten Powerline-Adapter in die Steckdose stecken, PC per beiliegendem Netzwerkkabel verbinden und fertig ist der Netzwerkanschluß. Es ist keine weitere Installation von Treibern notwendig.





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